Sony gegen Apple / Powerbook gegen VGN-S Serie
Subnotebooks: Powerbook 12’’ 1,33 MHZ / Sony VGN-S1HP
Nachdem es sich mir (unfreiwillig) die Gelegenheit ergab 2 Business 12’’ Zoll Notebooks / Subnotebooks zu vergleichen will ich das hiermit auch tun.
Ganz stimmt der Vergleich natürlich nicht, das Sony hat ein höhere Auflösung (1280*800 Pixeln bei einem 13’’ Zoll Display (16:9)), adressiert aber die gleiche Zielgruppe.
Preis:
Ich habe mir das Powerbook mit Superdrive ausgesucht, das gibt es beim Sony erst im Nachfolger. Mein Sony hat einen DVD-CD Brenner eingebaut. Das reicht auch. Die 200 Euro mehr beim Powerbook für einen 1 fach DVD-Brenner lohnen sich nicht. Ohne diesen Brenner (aber mit DVD CD-RW Kombo) plus +256 MB Speicher sind beide fast gleich teuer. Mit leichten Vorteilen für Sony.
Gehäuse:
Das Sony ist leichter, das Powerbook wirkt solider. Die Oberflächen sehen bei beiden sehr gut aus. Leider geht das wohl zu Last der Empfindlichkeit. Wer keine Kratzer mag sollte also beide mit Samthandschuhen anfassen. IBM Notebooks sind schwarz – aber auch unempfindlich. (PS: Warum werden auf PC Notebooks immer so viele Werbeaufkleber geklebt? Kein Powerbook hat so etwas. Sieht ja auch absolut beschXXXXXX aus und muss mit Nagellackentferner abgelöst werden – Auf keiner Sony Werbung sind diese zu sehen!) Katrin findet das Sony schöner - Ich fand den Mac besser. Unentschieden.
Tastatur:
Wer kein Problem mit der Powerbook Tastatur hat (siehe ältere Posts von mir) , wird damit Glücklich. Ich fand diese absolut geeignet und gut designt. Schade das dieses ausgerechnet für mich das „Aus“ war. Ich finde die Mac Tastatur besser! Aber weil diese für mich nicht funktioniert muss ich hier den Sony vorne sehen. Wer meine Probleme nicht hat wird auf dem 12’’ Powerbook die beste Tastatur eines Subnotebooks finde (bitte aber voher ausprobieren).
Akku:
Unentschieden. Beide haben bei mir mit der Default Energieoption (also nicht wie in der Werbung bis zu 5 Std.) und zügiger Arbeit ca. 3-4 Std. durchgehalten – Vielleicht mit leichten Vorteilen für den Mac.
Bildschirm:
Das Sony Display ist absolut hochkarätig und dank der größeren Auflösung auch besser zum Präsentieren geeignet. Dafür spiegelt es etwas (was mich nicht stört), weil eine besondere Black-Display Technik zum Einsatz kommt. Hier sehe ich das Sony VGN S Notebook vorne.
Leistung:
Hmm – Ich fand der PowerPC 1,33 MHZ hat sich schneller angefühlt! Das liegt vielleicht daran das ich unter Windows einfach mehr Zusatzprogramme lade (die mir meine GUI erst schön machen), das brauche ich unter OSX alles nicht! Auch passt die Energiespar-Option wohl besser unter OSX. Beim Sony kann ich zwar alles auf Leistung stellen (!) aber dann läuft dauernd der Lüfter. Das kann der Mac alles in allem besser.
Betriebssystem:
Ha! Das wollt Ihr doch gar nicht von mir wissen! Das habt Ihr doch schon entschieden. Ich für meinen Teil habe mich für das Powerbook auch wegen OSX entschieden, wohl wissend, dass bei mir im Haus immer der eine oder andere Windowsrechner sein Werk tut. Das ist umgekehrt übrigens auch jetzt so. Als günstige Surfstation tut ein iMac unter OS 9 seinen Dienst.
Fazit:
Einen Apple liebt man – und wenn man auf diesem auch gut schreiben kann ist man damit sehr gut bedient. Der Sony macht auch keine schlechte Figur: 1,9 kg (inkl. Akku) mit Dolby S. Sound und DVD Kino Display. Multimedia zum Mitnehmen aber mit Windows.
PS: Bluetooth und schnelles WLAN ist bei beiden dabei und funktionierte bei beiden mit Palm und diversen WLAN Access Stationen sehr gut. Unentschieden dabei.



