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3.11.2004

Mac / Apple Besitzer – Ein Fazit

Abgelegt unter: — Thomas Meier @ 2:19

OK, es war nur von kurzer Dauer. An mir lag es nicht! Trotzdem hat es sich diesmal anders angefühlt. Es ist anders wenn man sich privat (richtig gelesen, meine Firma hat nichts bezahlt) für viel Geld einen Laptop kauft und diesen erstmalig benutzt und konfiguriert. Mir macht mein PDA unter Palm OS Spass und auch OSX auf dem Powerbook 12’’ fand ich „geil“. Es ist auch anders, wenn man seinen eigenen Rechner benutzt, oder an einem Firmen Mac sitzt – der ist eher lieblos zu bedienen.

Das Doc ist toll, an den Finder kann man sich schnell gewöhnen und Exposé ist grandios. Die Community ist aktiv und man selbst nur durch den Besitz eines Apples eine Elite. Wenn man Programmierer ist passt auch Linux auf IBM Laptops ganz gut. Wenn man aber Artdirector, Grafiker, Musiker, (Profiblogger,) usw… ist, gehört ein Apple fast schon dazu. Das bin ich zwar nicht aber man fühlt sich trotzdem gut ;-)

Dabei ist ein Apple nicht mehr teurer (außer die nicht lieferbaren Dual G5 2,5 GHZ) und auch nicht fühlbar langsamer. Nur eben anders und das macht Spass. Richtig Spass! Alles aus einer Hand inkl. Hardware hat Vorteile. Zwar heißt der WEP Schlüssel wohl nur unter OSX „Passwort für das drahtlose Netzwerk“; das Dog zeigt das aktive Programm aber nicht die aktive Instanz, da ist die Taskleiste mächtiger aber nicht schöner! Das ist auch der Hauptunterschied: Durch die Verbindung von absoluten Spitzendesign mit grandioser Technik (GB LAN, Firewire 800, USB 2.0), ist jeder Mac innovativ. Schade aber das Apple mit dieser grandiosen Fangemeinde (von so einer Userbindung träumt die Welt) so schlecht umgeht. Bei meinem Problem von Toleranzen zu reden finde ich schlecht. Ein Bekannter wartet seit 7 Wochen auf seinen neuen Dual G5, Nico hat ein Problem mit seiner Bluetooth Tastatur und der iPod Photo kann keine Videos. Überhaupt muss man wohl sagen dass ein Mac nicht besser ist. Er ist anders und lässt sich (dank Microsoft denn ohne Entourage wäre er für mich nicht einsetzbar – ich brauche einen vollwertigen Exchange Client) spielerisch bedienen. Die Usability ist besser. Der Spassfaktor war für mich sehr hoch! Interface und Design wurde mit Liebe gemacht. Die Entscheidung von Apple das Betriebsystem nicht mehr zu lizenzieren war goldrichtig (in unserer Agentur gab es 2 PC Rechner die unter dem Apple Betriebssystem liefen aber nicht von Apple gebaut wurden).
Ich habe mein kleines Powerbook sehr geliebt, praktisch musste ich aber damit arbeiten und konnte das nicht. Das ist wohl auch mein Ergebnis: Einen Mac liebt man, zum arbeiten benutze ich jetzt ein Sony Notebook. Das passt schon für die nächste Zeit – Sobald Apple neue Powerbooks rausbringt werde ich es wieder probieren.

PS: Meine Mitgesellschafter Pollo und Niko haben noch jeweils ein älteres Powerkook / iBook. Ich werde bei nächster Gelegenheit mal ausprobieren ob ich auch dort Probleme habe.

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