netmeier.de

Das Weblog von Thomas Meier.
Ein Löffel Buntes: Internet, Design und andere Leckereien...

3.11.2004

Sony gegen Apple / Powerbook gegen VGN-S Serie

Filed under: — Thomas Meier @ 23:12

Subnotebooks: Powerbook 12’’ 1,33 MHZ / Sony VGN-S1HP

Nachdem es sich mir (unfreiwillig) die Gelegenheit ergab 2 Business 12’’ Zoll Notebooks / Subnotebooks zu vergleichen will ich das hiermit auch tun.

Ganz stimmt der Vergleich natürlich nicht, das Sony hat ein höhere Auflösung (1280*800 Pixeln bei einem 13’’ Zoll Display (16:9)), adressiert aber die gleiche Zielgruppe.

Preis:
Ich habe mir das Powerbook mit Superdrive ausgesucht, das gibt es beim Sony erst im Nachfolger. Mein Sony hat einen DVD-CD Brenner eingebaut. Das reicht auch. Die 200 Euro mehr beim Powerbook für einen 1 fach DVD-Brenner lohnen sich nicht. Ohne diesen Brenner (aber mit DVD CD-RW Kombo) plus +256 MB Speicher sind beide fast gleich teuer. Mit leichten Vorteilen für Sony.

Gehäuse:
Das Sony ist leichter, das Powerbook wirkt solider. Die Oberflächen sehen bei beiden sehr gut aus. Leider geht das wohl zu Last der Empfindlichkeit. Wer keine Kratzer mag sollte also beide mit Samthandschuhen anfassen. IBM Notebooks sind schwarz – aber auch unempfindlich. (PS: Warum werden auf PC Notebooks immer so viele Werbeaufkleber geklebt? Kein Powerbook hat so etwas. Sieht ja auch absolut beschXXXXXX aus und muss mit Nagellackentferner abgelöst werden – Auf keiner Sony Werbung sind diese zu sehen!) Katrin findet das Sony schöner – Ich fand den Mac besser. Unentschieden.

Tastatur:
Wer kein Problem mit der Powerbook Tastatur hat (siehe ältere Posts von mir) , wird damit Glücklich. Ich fand diese absolut geeignet und gut designt. Schade das dieses ausgerechnet für mich das „Aus“ war. Ich finde die Mac Tastatur besser! Aber weil diese für mich nicht funktioniert muss ich hier den Sony vorne sehen. Wer meine Probleme nicht hat wird auf dem 12’’ Powerbook die beste Tastatur eines Subnotebooks finde (bitte aber voher ausprobieren).

Akku:
Unentschieden. Beide haben bei mir mit der Default Energieoption (also nicht wie in der Werbung bis zu 5 Std.) und zügiger Arbeit ca. 3-4 Std. durchgehalten – Vielleicht mit leichten Vorteilen für den Mac.

Bildschirm:
Das Sony Display ist absolut hochkarätig und dank der größeren Auflösung auch besser zum Präsentieren geeignet. Dafür spiegelt es etwas (was mich nicht stört), weil eine besondere Black-Display Technik zum Einsatz kommt. Hier sehe ich das Sony VGN S Notebook vorne.

Leistung:
Hmm – Ich fand der PowerPC 1,33 MHZ hat sich schneller angefühlt! Das liegt vielleicht daran das ich unter Windows einfach mehr Zusatzprogramme lade (die mir meine GUI erst schön machen), das brauche ich unter OSX alles nicht! Auch passt die Energiespar-Option wohl besser unter OSX. Beim Sony kann ich zwar alles auf Leistung stellen (!) aber dann läuft dauernd der Lüfter. Das kann der Mac alles in allem besser.

Betriebssystem:
Ha! Das wollt Ihr doch gar nicht von mir wissen! Das habt Ihr doch schon entschieden. Ich für meinen Teil habe mich für das Powerbook auch wegen OSX entschieden, wohl wissend, dass bei mir im Haus immer der eine oder andere Windowsrechner sein Werk tut. Das ist umgekehrt übrigens auch jetzt so. Als günstige Surfstation tut ein iMac unter OS 9 seinen Dienst.

Fazit:
Einen Apple liebt man – und wenn man auf diesem auch gut schreiben kann ist man damit sehr gut bedient. Der Sony macht auch keine schlechte Figur: 1,9 kg (inkl. Akku) mit Dolby S. Sound und DVD Kino Display. Multimedia zum Mitnehmen aber mit Windows.

PS: Bluetooth und schnelles WLAN ist bei beiden dabei und funktionierte bei beiden mit Palm und diversen WLAN Access Stationen sehr gut. Unentschieden dabei.

10 Responses to “Sony gegen Apple / Powerbook gegen VGN-S Serie”

  1. Dave-Kay Says:

    Das liegt vielleicht daran das ich unter Windows einfach mehr Zusatzprogramme lade (die mir meine GUI erst schön machen)

    Äh, wie meinen? Bin ich jetzt auf dem Holzweg oder verplemperst du Ressourcen für Schnickschnack?
    Meine ersten Einstellungen an jeder Dose sind folgende: XP-Design raus, alles was unnötig bunt ist raus. Zurück zur 2K-Optik und Mausschatten etc in die Wüste. ich will damit arbeiten, nicht mich an tollem grafischen kokolores ergötzen :-)

  2. tom Says:

    Nein! XP läuft bei mir ohne große Änderungen. Auf Schatten und Co. stehe ich aber! Unter OSX kann man beim drücken der Shift-Taste den Effekt beim minimieren eines Programmes in Zeitlupe ansehen – Sehr schön. Begründung von Steve Jobs: Das Betriebssystem soll inspirieren – nicht einschränken.
    Ich arbeite auch gerne mit Putty oder dem Terminal. Wenn ich aber schon ein Interface habe, sollte das möglichst schön sein und spielerisch und intuitiv bedienbar sein. Schön heisst aber nicht: Viele Effekte! Da ist weniger eher mehr. Fazit: Ich benutze einen Gigahertz Prozessor auch damit mein Betriebssystem schöner wird!

  3. tom Says:

    Seit Suse 7.0 (?) ist das Prinzip bei allen Desktop-Interfaces gleich! Oder nicht?

  4. Dave-Kay Says:

    ich hab den ganzen Zappes nie verstanden. Was zum Geier macht man mit einer Bildschirmlupe? Arbeite ich zu wenig mit Grafik, dass ich das nicht weiß?
    Was ich auf dem Desktop brauche, ist Ordnung und meine Konsolen beieinander. Farbe? Schatten? Lupe? Wech damit. Wenn ich was Schönes sehen will, guck ich in den Spiegel ;-)

  5. Stefan Says:

    @dave-kay: klassischer fall von »noch nicht erlebt«.
    es geht nicht um spielkram, sondern um ein aufgeräumtes gui.
    wer kein kokolores will, braucht nicht mal eine maus, geschweige denn ein farbdisplay. wenns das aber nun schonmal gibt, dann sollte es gut darstehen, gut aussehen und sich auch gut anfühlen. dann noch zuverlässig und robust sein (reboot? was ist das?).
    oder wonach kaufst du ein auto?

  6. Dave-Kay Says:

    Oh, das riecht nach Grundsatzdiskussion. Reboot-was ist das? Das ist kein Mac-Privileg, den Zahn kann ich dir locker ziehen. Ich habe Macs abstürzen sehen und ebenso kann ich dir von Uptimes über mehrere Wochen hinweg mit meinen Win2K-Rechnern berichten.
    Vor kurzem argumentierte eine Bekannte, es würde recihen den Deckel des iBooks zu schließen und ich antwortete, etwas Anderes würde ich mit meinem Notebook auch nicht machen. 2 Tage später öffnete ich ihr so geschlossenes iBook und was war? Nichts!
    Das Ding lief wieder, nachdem sie den Akku entfernt und wieder eingesteckt hatte. Der Akku meines Notebooks war bisher genau 1 Mal raus, als das Ding neu war, aus Neugier.
    Also, Macs sind besser? blablabla

  7. Stefan Says:

    @dave-kay: nein. bitte keine grundsatzdiskussion. ich betreue 400 windows-dosen. den ganzen tag. plus rund 30 server. einer davon läuft seit einem halben jahr ohne reboot. nur mal so zum testen. ich _weiß_, wovon ich rede, wenn ich sage, dass _ich_ os x besser finde. damit will ich keine grundsatzdiskussion anfangen geschweige denn, irgendjemand seine dosen schlecht reden.

    übrigens administriere ich die 400 dosen von einem powerbook aus *gg*

  8. Dave-Kay Says:

    ach na ja, ich finde halt, beides hat Vor und nachteile und es ist eigentlich nur ne Glaubensfrage :)
    Anyway, vom Powerbook aus? Wie machen sie das denn?

  9. Mr. Bildschirmlupe Says:

    Lol, ich hab die Bildschirmlupe schon oft verwendet, beim Webdesign bin ich mir beim Testen im Browser manchmal nicht sicher ob bestimmte Dinge pixelgenau angeordnet sind. Die Bildschirmlupe zücken/starten ist da oft einfacher als erst nen Screenshot zu mache und den dann in Photoshop zu analysieren.
    ____________

    Aber danke für den Vergleich, ich hatte mir nämlich ebenfalls genau diese beiden Geräte herausgepickt.

    Eine kleine zusätzliche Information:

    Bei vielen 12″ Powerbooks kommt es nach wenigen Wochen durch (normale!) mechanische Belastung, etwa durch den Transport in einer passenden Notebooktasche, oder durch die Hitzeentwicklung beim Betrieb zu einer Verzerrung des Gehäuses. Davon sollten eigentlich alle Alu-Powerbookbesitzer berichten können. Ich denke Sony ist da einen Tick stabiler, auch was das Material angeht. Beim Sony wird wohl kaum der Lack abpellen, beim Powerbook kann das scheinbar schon passieren.

    Die Sony S1-Serie wurde übrigens vor kurzem durch die S2-Serie ersetzt, ein DVD-Player ist mittlerweile – bei gleichem Preis – Standard.

    Von der Hardware her eher ein Vorteil für Sony. Wäre OSX nicht wesentlich hübscher als WinXP. Es ist und bleibt eine Glaubensfrage.

  10. tom Says:

    @Mr. Bildschirmlupe
    Genau genommen ist jetzt (S2) ein DVD Brenner im Sony und der Takt des Prozessors läuft jetzt mit bis zu 1,7 GHZ. Meines hat nur (reicht aber) 1,5 GHZ und ein DVD-CDRW Laufwerk.