Nachdem ich jetzt ca 1-2 Tage damit verbracht habe, meinen Laptop auch unter Linux (Ubuntu) wieder einigermaßen als produktive Arbeitsumgebung einzurichten, ist mein persönliches Fazit von Linux auf dem Laptop (es ist ja nun nicht mein erster Versuch: Suse 7,8,9 stehen bei uns rum, Mandrake und Knoppix laufen auch, usw…):
Na ja ,-) Es geht aber es ruckelt auch noch ganz schön! Von wegen komfortable Netzwerkumgebungen, automatisch die richtige WEP Verschlüsselung. Ich habe zwar einen Assistenten, nur schreibt dieser anscheinend nicht in die richtigen Init-Scripte.
Zum Glück habe ich zuhause noch 2 Powerbridges für mein Stromnetz. Ich kann also immer noch per Kabel vom Sofa surfen. Nur habe ich mir das so nicht vorgestellt. Office Programme und Co ist prima – Software Auswahl geht auch so – nur ganz ohne Macromedia und Adobe werde ich nicht leben können. Am Schlimmsten ist aber der Frust mit der „Vielleicht geht es auf deiner Hardware“-Nummer. Mein Sound geht jetzt, weil ich in der Konsole als root den Befehl: amixer set ‘External Amplifier’ mute eingegeben habe. Wer bitteschön soll das denn wissen? Und Ubuntu ist schon sehr gut was Hardware-Erkennung angeht (zumindest was Laptops angeht). Nur Ubuntu konnte überhaupt die technischen Fähigkeiten meines Laptops ausnutzen (nicht Suse 9.1 / 9.2 / Debian), zumindest mit mir als User.
Hach OSX war schon schön! (Ich habe im Ubuntu Forum einen Powerbook User getroffen, dieser hat sich ein neues Powerbook gekauft und will jetzt darauf Linux installieren – Damit zeigt man zwar Forschergeist und Individualität, aber die eigene Produktivität erhöht man damit wohl nicht!).
Schreibe diesen Artikel jetzt an meinem Windows Desktop im Homeoffice und fühle mich wie in einer uralten Jogginghose die saubequem, nicht mehr chic, hat ein par Flecken und gehört eigentlich ausrangiert ist, aber ich mag sie doch irgendwie Hose?