Ganz kleine Dinge des Alltags
Mein Vater hat mir beigebracht eine Krawatte zu binden und Schuhe zu putzen (unter anderem). Bei den Schuhen ist es wichtig auch die Absatzinnenkante mit zu schwärzen, der Krawattenknoten sollte nicht zu dick sein und die Krawatte stehend immer genau bis zur Gürtelmitte reichen (natürlich darf die dünnere Seite nicht länger als die dickere sein aber das habe ich nur einmal bei einem Kellner gesehen der diesen Teil ursprünglich ins Hemd gesteckt hatte, was man aber auch nicht machen sollte).
Warum ich das schreibe? Ich sitze gerade gemütlich mit Katrin im Wohnzimmer, wir trinken ein Glas Wein (Stentz), ich putze meine Schuhe und es macht mir Spass, wir hören Til Brönner, Anzug, Hemd und Krawatte für meinen Arbeitstag morgen (fängt früh an), lege ich raus. Ruhe in dir Selbst durch Schuhputzen ,-)
Und wie habe ich das früher gehasst (aber es gab 5,- DM von meinem Vater für 5 Paar Schuhe, viel Geld für einen, dessen Taschengeld gerade alle ist…).




Oktober 22nd, 2005 at 11:16
Diese Tätigkeit hat zwei Aspekte: Neben der Tatsache, daß man beim Schuheputzen gut relaxen kann, bewirkt sie zusätzlich eine positive Beurteilung durch seine Mitmenschen.
Ich habe einmal gelesen, daß man von gepflegten Schuhen auf den Charakter des Menschen schließen kann.
“Ich schaue Dir auf das Schuhwerk,und ich sage Dir, wer Du bist”!
Ha, ha, ha…